Grenzen setzen ohne Kunden zu verlieren
"Nein" sagen ist eine Superkraft. Wer seine Grenzen kennt und kommuniziert, wird respektiert – und verdient mehr.
Die wichtigste Erkenntnis
Kunden, die deine Grenzen nicht respektieren, sind keine guten Kunden. Sie zu verlieren ist ein Gewinn, kein Verlust.
4 Arten von Grenzen
- Was du anbietest und was nicht
- Welche Fotos/Videos du machst
- Welche Wünsche du erfüllst
- Wann du erreichbar bist
- Welche Fragen du beantwortest
- Wie mit dir gesprochen werden darf
- Keine privaten Infos
- Keine Treffen
- Keine externen Kontaktdaten
- Keine Preisverhandlungen
- Vorkasse-Regel
- Keine Ausnahmen
Typische Situationen & Antworten
❌ Nicht so:
"Na gut, ausnahmsweise..."
✓ Besser:
"Meine Preise sind fair kalkuliert. Bei Stammkunden gibt es aber gerne ein Extra dazu."
Einmal nachgeben = immer nachgeben müssen
❌ Nicht so:
"..."
✓ Besser:
"Das gehört nicht zu meinem Angebot. Kann ich dir bei etwas anderem helfen?"
Klare Absage, aber Tür für andere Geschäfte offen
❌ Nicht so:
"Naja, ich wohne in..."
✓ Besser:
"Ich halte Berufliches und Privates getrennt. Was mein Angebot betrifft, helfe ich gerne!"
Freundlich aber bestimmt, keine Erklärung nötig
❌ Nicht so:
"Ok, ich mach es schneller..."
✓ Besser:
"Die angegebene Zeit brauche ich für Qualität. Express ist gegen Aufpreis möglich."
Nicht kostenlos unter Druck setzen lassen
Red Flags: Sofort Grenzen setzen
Die "Nein"-Formel
- 1
Danke/Anerkennung
"Danke für dein Interesse..."
- 2
Klare Absage
"...aber das gehört nicht zu meinem Angebot."
- 3
Alternative (optional)
"Kann ich dir bei etwas anderem helfen?"
Stammkunden binden
Die Kunden, die deine Grenzen respektieren, werden zu Stammkunden. Lerne wie du sie langfristig bindest.
Stammkunden Guide